10000km in die Sonne
10000km in die Sonne

Eine Fahrt von fast 10000km durch sechs Staaten (Frankreich, Andorra, Spanien, Gibraltar (UK) ,Marokko, Portugal) mit Temperaturen die von 48°C in Quarzazate bis hin zu 8°C in Andorra reichen und Höhen von über 2400 m in Andorra oder 2200 m in dem Hohen Atlas bis 10 m unter dem Meeresspiegel.

Transit to Ardèche, Devesset

558 km - 77.8 km/h 19-06-2006 10:18 (-2) - Zurich 19-06-2006 19:15 (-2) - France, Devesset, N 45°03'12.9" E 4°23'43.6" 23°C 32°C

Nach einer Verbindungsstrecke von 558 km komme ich in Devesset im Norden der Ardèche an - dort wo wir vor fünf Jahren mit Daimler-Crysler ein Ausflug gemacht hatten.

St-Martial in the Ardèch

134 km, 29.2 km/h 19-06-2006 10:05 (-2) - France, Devesset, N 45°03'12.9" E 4°23'43.6" 19-06-2006 17:10 (-2) - France, St Martial, N 44°52'14.8" E 4°16'44.5

Die bergige Landschaft ist wunderschön. Grün bewachsen, bis zu 1500 m hoch durchsetzt mit Wald. Die Dörfer schlängeln sich entlang den Hängen und sind in mit dem typischen Felssteinmaterial gebaut. Es ist 30° C - Sommer - aber es ist bewölkt. Gegen 10:05 breche ich auf, versorgt mit zahlreichen Tipps der Dame an der Rezeption. L. ist nicht so beeindruckend. Ich kaufe ein Baguette in der Boulangerie. Die sind von besserer Qualität alt im Supermarkt. Weiter geht es in Richtung St-Agreve - ein wunderschöner Ort den ich bereits von früheren Besuchen kenne. Ich treffe ein englisches Pärchen das im Landrover unterwegs ist, und eine ähnliche Tour wie ich vorhaben. Wir tauschen uns kurz aus bevor ich im Shoppi ich Kaffee, Tee und Käse auffülle. Noch ist St-Argreve menschenleer. Aber das wird sich in zwei Wochen ändern wenn die Urlaubssaison beginnt. Ich fahre Richtung Süd-Osten. Ich möchte zum Mt-Piere dem höchsten Berg der Region. Vorher möchte ich noch einmal im Supermarkt tanken, muss aber feststellen das selbst ein grosser Supermarkt zwischen 12 und 14:30 Siesta hält

Ardèche, Roum, Camping Laborie

140 km, 32.2 km/h 22-06-2006 09:44 (-2) - Frankreich, St Martial, N 44°52'14.8" E 4°16'44.5" 22-06-2006 16:30 (-2) - Frankreich, Roums - Camp Laborie, N 44°28'49.9" E 4°22'41.2"

Am morgen knickt erst mal die Leiter des Dachzelts weg. So besteige ich das Zelt über den Reservereifen was in vielerlei Hinsicht praktisch ist. Zunächst finde ich die Abfahrt nicht so das ich nach Norden fahre. Ich passiere einen Super U und so kann ich noch einmal einkaufen. Mir fallen die sehr modernen Preisauszeichnung an den Regalen auf: Batteriebetriebene elektronische Etiketten die zentral gesteuert werden. Das Auto wird noch mal gewaschen. Über eine kleine Strasse geht es nur bis auf 100 Meter nach St Christoph. Ab Aubenas werden die Strassen wieder breit. Vor Roums fällt mir ein schöner, gepflegter Campingplatz mit Swimming-Pool auf. Ich bezahle 8 EUR für eine Nacht und gehe dann erst mal schwimmen. Der Campingwart weist mich zweimal darauf hin das man nicht in Shorts baden darf - nur in Badehose. Es hängen auch überall Schilder. Muss wohl besonders wichtig sein. Zum Abendessen gibt es Wein, Schweinegeschnetzeltes und Vanillecreme. Ich fahre noch mal zum alten bekannten Jonny vorbei. Eine Gruppe Schweizer ist da. Dann gehen wir im nahe gelegenen Restaurant ... noch essen. Er erzählt das seit der Steuerreform fast alle schweren Dieselfahrzeuge ausbleiben und nur noch leichte Jeeps kommen. Dieselfahrzeuge kosten jetzt zwischen 700 und 1700 EUR steuern im Jahr. Nun über lege ich auch wie ich meine Reise weiterführen möchte. Auch wenn es hier 30°C sind ist es in den Pyrenäen kalt sagt Jonny.

St Martin de Ardèche

86.6 km, 30.9 km/h 23-06-2006 12:37 (-2) - Frankreich, Roums - Camp Laborie, N 44°28'49.9" E 4°22'41.2" 23-06-2006 17:19 (-2) - Frankreich, St Martin de Ardèche, N 44°18'15.8" E 4°35'06.4" 32°C

Am nächsten Morgen benutze ich für 4 EUR noch mal die Waschmaschine auf dem Camping und nach einer letzten Runde im Swimmingpool geht es ziehe ich um 12:37 weiter. Da es gerade Mittag ist gibt es noch eine Pizza und dann möchte ich noch tanken. Aber auch woanders wird mittag gemacht - hier habe ich meine erste Begegnung mit der Siesta-Mentalität. Selbst grosse Supermärkte und deren Tankstellen haben zwischen 12:00 und 14:30 geschlossen. Da der Selbstbedienungsautomat an der Tankstelle meine Karte nicht akzeptiert geht es gleich weiter. Die D290, die schöne Panoramaroute die ich auch schon im letzten Jahr gefahren bin, ist immer wieder ein Erlebnis. Daher begegnet man hier auch vielen Touristen auf den vielen Fotostopps. Spektakulär ist der Pont-d'Arc.

Beziers, Domain Mantrose

558 km - 77.8 km/h 24-06-2006 10:01 (-2) - Frankreich, St Martin de Ardèche, N 44°18'15.8" E 4°35'06.4" 24-06-2006 17:41 (-2) - Frankreich, Beziers - Camp Domain Montrose, N 43°25'56.4" E 3°21'54.8" 22°C

Andorra

558 km - 77.8 km/h 25-06-2006 11:45 (-2) - Frankreich, Beziers - Camp Domain Montrose, N 43°25'56.4" E 3°21'54.8" 25-06-2006 17:48 (-2) - Andorra 23°C 32°C

Ich fahre über Beziers dann Richtung Valras Plage und sehe so die französische Mittelmeerküste. Da ich heute noch in Andorra ankommen will beschließe ich die Autobahn nach Narbonne und Carcassonne zu nehmen. Von dort geht es durch die bergigen Pyrenäen die D118 über Limoux und Quillan. Ein Schild sagt das es noch 110 km über den Pass nach Andorra sind. Die Tankanzeige steht noch auf Einviertel - das sind 20l. Bei 10l/100km muss das reichen beschließe ich, denn ich möchte vor Andorra nicht mehr Tanken da dort der Kraftstoff so sagenhaft günstig sein soll. Langsam schleiche ich die Passtrasse hoch. An steileren Abschnitten gerät die Tannennadel immer wieder knapp über Reserve. Ich habe ja keine Erfahrung wieviel Reservevolumen vorgesehen sind. Kühl und Wolkenverhangen präsentieren sich die Französischen Pyrenäen. Gerade mal 15°C sind es und so schalte ich die Klimaanlage aus und die Heizung ein. Bei 1431 Meter ist mit dem Col du Chioula der höchste Punkt erreicht. Das ende des Passes ist bei Ax-les-Thermes erreicht. Noch 50 km bis Andorra la Vella . Jetzt wird es knapp, denn die Nadel steht kurz vor rot. Und in den Bergen braucht man mehr Kraftstoff. Natürlich gibt ist vor Andorra nicht mehr mit einer Tankstelle zu rechnen. 10 km weiter sind es noch 44 km. Ich bin mir fast sicher das ich liegen bleibe. Nach weiteren 44 km geht die gelbe Warnlampe an. Dann kam auch schon die Französische Grenze. Die Zöllner interessieren sich nicht für uns. Aber bin ich nun in Andorra? Ich habe keine Zöllner gesehen. Ein paar Kilometer weiter taucht ein Feriendorf auf. Und schon kommt die Grenze mit dem Schild Andorra und der blau, rot, gelben Flagge. Es ist ehr ein Goldgräberdorf mit allen möglichen Touristenshops wo man günstig Parfüm, Uhren, Gold, Elektronik kaufen kann. Naja günstig weiß ich nicht aber jedenfalls steuerfrei (?). Ich will aber erst mal tanken. Es muss doch hier eine Tankstelle geben. Ich fahre weiter Richtung Ortsausfahrt und - siehe da - dort ist die Tankstelle. Diesel kostet hier 0.86 EUR der Liter. Bezahlen kann man hier nur in Bar. Ok ich gebe 70 EUR für die 68 Liter die 59 EUR kosten. Doch der Gauner gibt mir nur Kleingeld zurück. Hey ich möchte eine Quittung und meine 10 EUR. Ok - Quittung gibt nicht - aber meine 10 EUR. Der Jüngling bessert sich hier wohl so das Taschengeld auf. Die meisten freuen sich so über den günstigen Kraftstoff das gar nicht merken das der niedrigere Betrag auf der Tanksäule der Preis ist. Ich Frage die Polizei ob es hier ein Camping gibt. Nein, da muss ich zurück nach Frankreich. Aber im Niemandsland stehen viele Camper und eine Menge wild entsorgte Schrottautos - Ist halt Niemandsland ohne Gesetz und Ordnung. Ich Frage einen älteren Franzosen ob er hier übernachtet. Oui, gut dann übernachte ich auch im Niemandsland. Er klopft er mir auf die Schulter und hebt den Daumen. Noch ist es Sonnig aber es wird schnell kalt und nebelig.

Spanien - Fuentespalda

391 km, 50.1 km/h 26-06-2006 07:59 (-2) - Andorra 26-06-2006 19:28 (-2) - Spanien, Fuentespalda, N 40°40'32.9" E 0°04'09.4" 8°C 30°C

°C ist es am Morgen sagt ein Thermometer am Wegesrand. Ich glaube dem GPS kaum. Ich habe in 2234 m Höhe übernachtet. Ich beschließe früh zu starten und unterwegs zu Frühstücken und ein Internet Cafe aufzusuchen. Es ist schließlich eine Touristengegend. Beides finde ich nicht. Sagenhaft eine Tankstelle folgt der nächsten und ein Bikershop dem anderen. Ein shopping Paradies. Ich folge der Beschilderung und wollte mich in Andorra la Vella noch was umsehen. Aber ehe ich mich versehe bin ich an der spanischen Grenze. Ich werde wie die meisten kontrolliert. Das CH-Schild ist etwas ausgefranst bemängelt der Zöllner kleinlich. Sonst interessiert er sich nur für Alkohol und Tabak. Beides habe ich nicht und so bin ich in 15 Minuten wieder unterwegs. Nun bin ich in Spanien. Aber wie geht es weiter? Da ich den Sommer genießen Möchte beschließe ich das mir die Pyrenäen zu kalt sind und ich weiter Richtung Süden will. Zu nächst geht es Richtung Lleida. Mir fallen die vielen Überhohlverbotsschilder auf die oft schon nach 20 m oder 50 m wieder aufgehoben werden. Scheinbar können Spanier nicht überholen. Ich möchte lieber durchs Landesinnere statt an der Küste lang und so fahre ich die doppelspurige N11 Richtung Zaragoza . Dies scheint die Haupt-LKW Route zu sein und so fahre ich die 230 Richtung Alcañiz . Die Strasse wird immer wieder durch kilometerlange Baustellenpisten unterbrochen weitläufige wüstenartige Desperado-Landschaft. In dieser verlassen Gegend wird es wohl kaum ein Camping geben und auf Einzelcamping habe ich auch keine Lust. Ich Tanke für 0.96 EU /l Diesel und der Hinweis auf Camping und Fishing verliert sich. Ich beschließe dann doch Richtung Küste zu fahren. Nach Alcañiz Richtung Vinarós . An einem Touristboard sind einige Campings Angeschrieben. Ich möchte das in Fuentespalda vor 10:00 erreichen. Die gut ausgebaute Strasse wird dann zur einspurige welligen Piste. Ich komme in einen kleinem Dorf namens Ráfales an. Hier versucht man mit vielen Info-Tafeln den Tourismus zu wecken. Oft gibt es Hinweise auf Fotopanorama wo es gar nichts zu fotografieren gibt.

Spanien, Santa Poll, Marina Camping

477 km, 84.5 km/h 27-06-2006 11:24 (-2) - Spanien, Fuentespalda, N 40°40'32.9" E 0°04'09.4" 27-06-2006 17:10 (-2) - Spanien, Santa Poll - Camp Marina, N 39°07'49.7" E 0°38'51.3" 18°C 35°C

Hilda bietet mir an ein Brot von der Bäckerei mitzubringen. Um 8:45 h schickt sie der Bäcker heim - es dauert noch 39 Minuten da er gerade anfängt zu backen. Ja die spanische Arbeitsmoral ! Schnell geht es Richtung Süden - Valencia, Alcante und Santa Poll. Entlang der Küste gibt es viele Campings sagt der Reiseführer - aber was für welche: super Luxus mit Spassbad, Sonnendach und saftigen Preisen. Eine Parzelle kostet 22 EUR + 5 + Steuern und Gebühren. Das macht 32 EUR per Tag. Auf dem Foto von 1980 gefiel mir das Camping besser. Es kommen nur Spanier hier runter. Für Europäer aus dem Norden ist die Anreise zu weit. Spanier sind Nachtmenschen. Man kann beobachten wie die Familie mit Kleinkindern um 22:30 h anfängt zu grillen.

Lamamola

444 km, 71.4 km/h 28-06-2006 11:37 (-2) - Spanien, Santa Poll - Camp Marina, N 39°07'49.7" E 0°38'51.3" 28-06-2006 19:28 (-2) - Spanien, Lamaloma, N 36°44'22.4" W 3°18'07.9"

Wieder gilt es Wegezoll zu berappen. Diesmal will man direkt Geld. 2.80 EUR - Bis Cartagena. Das Raubrittertum nimmt kein Ende. Gleich nach 5 Kilometernwill man wieder 2.80 EUR und dann noch mal. Ich frage hartnäckig wofür as denn sein soll. Nach Cartagena geht es endlos über kurvenreiche Landstrassen im Schneckentempo. Cartagena hat einen schönen Hafen mit viel interessanter Architektur. Leider gibt es nirgendwo Parkmöglchkeiten so das ich gleich weiter ziehe. Alle Staatsdienste fahren Nissan Terrano II, der ja auch in Spanien gebaut wird. Da ich nicht recht voran komme fahre ich nach Lorea???? auf die Autobahn. Hier geht es zügig. Ab Alemeria wollte ich nach einem Campingplatz suchen. Aber die Landschaft wird zur Industrielandschaft. Agraindustrie - lauter mit weisen Planen abgedeckte Gewächshäuser. Es ist 18:00. Nach Adra???? geht es wieder über die Landstrasse. Eine mediterrane Landschaft mit weißen Häusern. Die Straße schlängelt sich am Meer entlang, ja sie wird geradezu in das Bergmassiv gedrückt. Eine Ortschaft besteht nur aus einer Handvoll Häusern die zwischen Strasse und Meer gequetscht sind. Auf der andern Seite sind ein paar Häuser in die Berge gemeisselt. Wahnwitzige graben sich eine fast senkrecht anmutende 30° steile endlos lange Rampe. Diese kann nur mit Anlauf genommen werden. Oben hängen die Wagen als wurden sie jeden Moment wie Fallobst nach unten plumpen. Hier kann es kein Camping geben. Dann taucht doch ein Camping auf. Für 13.38 EUR darf ich bleiben. Es ist verkommen und das Schwimmbecken ist leer. Ich esse im Restaurant mäßig gute Spagetti, trinke zwei Biere und gehe schlafen. Auf den Schild sind verabschiede Preiskategorien angeschrieben. Witzig ist das man per Flugzeuge 9 EUR + 4.75 EUR bezahlt. Es gibt aber keine Landebahn.

Gibraltar, La Casta

278 km, 54.6 km/h 29-06-2006 09:58 (-2) - Spanien, Lamaloma, N 36°44'22.4" W 3°18'07.9" 29-06-2006 20:38 (-2) - Spanien, La Casta, N 36°15'05.4" W 5°20'06.7" 21°C

Die Costa de Sol, die Sonnenküste fühlt sich wieder wie Urlaub an. Sonne und Palmen. In S???? gehe ich für 9 EUR zum Friseur. Nach einigen Fotos fahre ich weiter. Eine vierspurige autobahnähnliche Strasse führt durch die Stadt. Die Einfahrten sind fast rechtwinkelig und haben keine Beschleunigungsstreifen. Plötzlich fährt ein grüner Mercedes bis zu Hälfte auf die rechte Spur. Noch 30 Meter und Tempo 80 muss ich mich auf die linke Spur neben den heran schlängele Porsche drängeln. So ein Trottel. Wenn man schon hier ist muss man ins sagenumwobene Gibraltar. Die winzige britische Kolonie muss man allein wegen ihres Status schon besuchen. Die spanische Seite heißt La Linia. Und nur das ist ausgeschildert. Den grössten Teil macht der berühmte Felsen mit seinen Affen aus. Er ist Übrigens ein weiteres James Bond Set aus der Eröffnung von "The living Daylights" mit Timothy Dalton. Daneben quetschen sich ein paar Siedlungen und die nötigste Infrastruktur die wegen Platzmangel oft ins Meer ragt. Um hier zu wohnen muss man nicht Engländer sein, nein Gibratajaner muss man sein. Der strategische Standort wird mit Steuersubventionen am Leben gehalten. Zu arbeiten gib es nichts. Man lebt vom Staat. Alles ist subventioniert. Eine Wohnung kostet 14 GBP im Monat und das Benzin 0.5 EUR pro Liter. Bezahlen tut man in englischen Pfund. Als Tourist kann man auch in Euro bezahlen - zu einen unverschämt ungünstigen Wechselkurs versteht sich. Am der Grenze wird auf der britischen Seite mein Pass registriert. Warum? Gleich danach ist der Flughafen. Die Landebahn befindet sich quer zur Halbinsel und ragt ins Meer. Wenn ein Flugzeug startet werden die Schranken für den Auto- und Fussgängerverkehr geschlossen und man wartet den Start ab. So was gibt es nur hier. Auch die Wohnsiedlung befinden sich ausgelagert auf dem Meer. Die enge Downtown steht ganz im Zeichen des Tourismus - die einzige Einnahmequelle. Ich nehme den Bus Nummer 3, könnte aber ebenso gut laufen denn wir kommen nur mit Schreitgeschwindigkeit voran.

Marokko, Rabat Mercury

367 km, 57.3 km/h 30-06-2006 10:23 (-2) - Spanien, La Casta, N 36°15'05.4" W 5°20'06.7" 30-06-2006 22:30 (-0) - Marokko, Rabat Hotel Mercury, N 34°01'09.0" W 6°49'23.2"

Nun will ich von Algeciras zur spanischen Enklave Ceuta übersetzen. Ich kaufe ein Einfachfahrkarte im Hafen für 115 EUR. Es gibt Preise für PKW, Caravans und PKW mit Dachlast wegen der Marokkaner die immer noch 1.50 m oben aufs Dach packen. Trotz Dachzelt nehme ich den PKW-Tarif. Ich muss trotzdem rückwärts in den Laderaum für hohe Wagen da die PKW Deck nur bis 1.90 m gehen. Wir fahren um 16:10 mit 10 Minuten Verspätung ab. Die Überfahrt dauert 5 Minuten. Hier kaufe ich noch eine Karte von Marokko. Die Grenze ist 5 Kilometer weiter. Frühzeitig versuchen Helfer immer wieder Immigrations-Formulare zu verkaufen die es an der Grenze gratis gibt. Auch an der Grenze lasse ich die Helfer, die sich in halb offizieller Kleidung als Immigationofficer verkaufen wollen links liegen. Ich fahre um Zoll, aber Niemand will etwas von mir. Man muss zum Passkontrolle zum Häuschen auf der anderen Seite. Es gibt einen Stempel und die Stempelnummer vom der letzten Marokkoreise wird recycled. Hier weißt der Immigration Officer den privaten Helfer an noch mal die Nummer beim dem ersten Schalter nachzuprüfen da man sie nicht mehr lesen kann. Wieder Zurück gibt es an dem Schalter die Formulare zur Temporären Kraftfahrzeugeinfuhr. Der Helfer zeigt einem wo was hin muss. Pass, Green Card (von meiner Versicherung), Card Grise (Zulassungspapieren) und das eben ausgefüllte Importdokument nd schon gibt es einen Stempel. Nun wieder zurück zu Zoll wo man mich stehen gelassen hat. Der Zöllner schaut beiläufig in den Kofferraum fragt ob der Klappstuhl nicht etwa eine Waffe sei und schon bin ich durch. Der Helfer ist mit zwei Euro zufrieden. Noch eine Ausgangskontrolle des Passes und schon bin ich in 35 Minuten in Marokko. Nach Süden geh es Richtung T.???? vor bei an einen riesigen Supermarkt und Pizzahut. Da es schon spaßt ist beschließe ich Richtung Süden die Autobahn nach Rabbat zu nehmen und m Ibis das ich ja schon kenne zu übernachten. Fahren ist vergleichsweise angenehm. An den Hügeln schleichen die 40 Jahre alten Lkws mit Schrittgeschwindigkeit bergauf. Jeder überholt hier ungeachtet der Verkehrsregeln. Arabisch halt wie ich das ja schon kennen. Aber hier sollte ich mich täuschen. Kurz vor der Autobahn überhole ich auf einer Durchgezogenen Linie. An der nächsten Kreuzung werde ich von Polizisten, die mit Fernglas beobachten angehalten. Man grüßt militärisch aber freundlich fast zuvorkommend, erklärt das ich bei einer durchgezogenen Linie überholt hätte und das ich da wohl nicht hätte ueberholen dürfen. Das kostet dann 400 MAD, das sind 40 EUR. Alles mit Formular und offiziell. Man kontrolliert die Papiere funkt noch ein wenig. Die SMS von meinen Freunden die ich bei der letzten Marokkoreise kennen gelernt habe, kam u spät. Die Autobahn nach Rabat ist Moutpflichtig und kostet 43 MAD und dann noch 12 MAD. In Rabat fahre ich ab und halte mich immer Richtung Westen. Ich finde auch den Stadtteil AGDAG wo der Bahnhof und mein Hotel ist. Ich irre umher und halte schließlich einen Taxifahrer an der voraus fährt. 16 MAD kostet es aber im Hotel ist nichts frei. Ich bekomme einen Plan der mich zum Mercury führen soll muss dann aber doch noch fragen.

Marokko Casablanca, El Jadida

01-07-2006 11:00 (-0) - Marokko, Rabat Hotel Mercury, N 34°01'09.0" W 6°49'23.2" 01-07-2006 21:00 (-0) - Marokko, Casablanca N 33°35.490' W 7°40.744'

Marokko Marakesh

02-07-2006 11:30 (-0) - Marokko, Casablanca N 33°35.490' W 7°40.744' 02-07-2006 17:10 (-0) - Marokko, Marrakech N 31°37'32.5" W 7°59'33" 39°C

Marokko Quarzazet

267 km, 54.7 km/h 03-07-2006 09:30 (-0) - Marokko, Marrakech N 31°37'32.5" W 7°59'33" 03-07-2006 17:00 (-0) - Marokko, Quarzazate N 30°56.474' W 6°59.211' 45°C

Marokko Merzuga

668 km, 62.8 km/h 04-07-2006 09:58 (-0) - Marokko, Quarzazate N 30°56.474' W 6°59.211' 04-07-2006 20:38 (-0) - Marokko, Near Rissani N 31°16.523' W 4°21.052' 31°C 48°C

Marokko Casablanca

702 km, 68.3 km/h 07-07-2006 09:30 (-0) - Marokko, Near Rissani N 31°16.523' W 4°21.052' 07-07-2006 17:00 (-0) - Marokko, Casablanca N 33°35.490' W 7°40.744' 31°C

Spanien Medina Sidonia

418 km, 93.5 km/h 08-07-2006 10:00 (-0) - Marokko, Casablanca N 33°35.490' W 7°40.744' 08-07-2006 21:00 (-2) - Spanien, Medina Sidonia N 36°27.701' W 5°55.339'

Portugal , Termes da Fada Gesada

498 km, 62.6 km/h 09-07-2006 10:20 (-2) - Spanien, Medina Sidonia N 36°27.701' W 5°55.339' 09-07-2006 19:30 (-1) - Termas da Fadagosada de Niza N 39°26.901 W 7°41.680' 45°C

Bilbao, Frankreich - St Jean de Luz

845 km, 82.3 km/h 10-07-2006 03:30 (-1) - Termas da Fadagosada de Niza N 39°26.901 W 7°41.680' 10-07-2006 19:30 (-2) - Frankreich, St Jean de Luz N 43°22.265' W 1°41.225' 39°C

Frankreich Ardèche

499 km, 86.7 km/h 11-07-2006 13:30 (-2) - Frankreich, St Jean de Luz N 43°22.265' W 1°41.225' 11-07-2006 21:07 (-2) - Frankreich, Ardèche N 44°21.937' E 2°51.191' 27°C 32°C

Zurück in die Schweiz

824 km, 75.8 km/h 12-07-2006 10:05 (-2) - Frankreich, Ardèche N 44°21.937' E 2°51.191' 12-07-2006 17:10 (-2) - Schweiz 30°C

278 km, 54.6 km/h 02-07-2006 09:58 (-0) - Spanien, Lamaloma, N 36°44'22.4" W 3°18'07.9" 02-07-2006 20:38 (-0) - Spanien, La Casta, N 36°15'05.4" W 5°20'06.7" 21°C


Greetings from a long trip
Andreas


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