Schweiz - Die Dritte Dimension
Schweiz - Die Dritte Dimension

Schweiz - Die Dritte Dimension

Die Schweiz ist durch die Alpen, die historischen verwinkelten Städtchen und wunderschönen Seen als attraktives Ferienparadies bekannt. Grösste Stadt ist mit 430'000 Einwohnern Zürich. Von der ganzen Population von 7 Millionen sind 65% deutschsprachig . Im folgenden beschreibe ich einige lohnende Bergtouren verschiedener Schwierigkeitsklassen sowie einige lohnende Ausflüge die ich mit Freunden, Familie und Kollegen in den letzen Jahren unternommen habe.

Lungern Obwalden

Lungeren - Obwalden - Oktober 2009 und August 2013

Das Camping liegt direkt am Brünigpass und am malerischen Ufer des Lungernsees. Es gibt diverse Wandermöglichkeiten. Das Restaurant ist berühmt für seien Tatart. Am See lässt es sich gemütlich relaxen. Wir verbringen einen beschaulichen Schweizer Nationalfeiertag mit Feuerwerk am Abend.

Montreux am Genfer See - 300 m - Mai 2007

Montreux ist ein exklusiver und romantischer Ferienort. Berühmt für das jährliche Jazzfestival. Ein Genuss ist es an der Promenade am Genfer see entlang zu wandeln. Wir haben mit unserem Team einen Tour zum Genfer See unternommen und haben hier das Jazzfestival genossen.

Schneefeld auf der Kaerpftour

Die Zweitagestour zum Kärpf - 2700 m - Juni 2003

Die Tour auf den Kärpf wurde von der SAC Sektion Uto organisiert.
Die Mitnahme einen kleinen (Hütten-) Schlafsacks empfiehlt sich, da nur Decken und keine Bettwäsche zur Verfügung stehen.

T5 2294 m 4:30 h 30°C

Aufstieg zu Hütte, Samstag 24-06-2003

Es ist ein sonniger Samstag morgen. Gegen 10:00 Uhr das Thermometer klettert auf ca. 30 °C. Wir Vier beginnen den Aufstieg zu Leglerhuette des SAC dem Schweizer Alpen Club von Elm Sportbahnen auf 1020 m. Laurence und Andreas sind konditionell besser drauf als ich. Für mich ist es die erste Bergwanderung seit Jahren. Ich komme als letzter zur Rast um 13:00. Tausend Höhenmeter sind geschafft - in drei Stunden. Wir haben hier Blick auf das berühmte Martinsloch, ein Loch im Felsen. An einem See, der mit 15 °C angenehm temperiert ist, nehmen die die Badehosen dabei haben ein Bad. Michael erklärt das man an einem solchen Bergsee wissen muß wo der Abfluß ist. Wenn man in den Sog gerät gibt es keine Rettung mehr. Wir passieren erste Schneefelder und erreichten schließlich Wildmatfuggerli - mit 2294m der höchste Punkt der Wanderung für heute. Nun Müssen wir 284 m absteigen um gleich wieder auf 2273 m zur Leglerhütte aufzusteigen. Nach 1.5 Stunden erreichen wir die Hütte. Es ist eine typische spartanische Berghütte. Man schläft auf ca. 60 cm breiten Matratzen direkt nebeneinander. Für die Hygiene gibt es eine Plumpsklo und ein Naturwaschbecken draussen. Draussen zieht ein Gewitter auf und wir sind froh das wir es geschafft haben. Gewitter sind in den Bergen besonders intensiv und ein interessantes Schauspiel wenn man in einer Hütte sitzt. Wuusch - direkt neben der Hütte schlägt dein Blitz ein, begleitet von einem lauten Donner. Am Wochenenden im der Session sind die Hütten bewirtschaftet. Es gibt eine Schmackhafte Suppe, und Reis mit Kassler. Ein Bier gibt es für 6.50 CHF. Das Frühstück besteht aus leckerem Kaffee, Mick oder Tee mit Brot und Käse. Das Ganze kostet 50 CHF inklusive Essen.


Die Nichtbesteigung des Kärpf

Um 7:00 Uhr geht es los. Nun verlassen wir die Wege und die Hochtour beginnt. Die Landschaft ändert sich. Es gibt hier keine Vegetation mehr, nur Fels und Schnee. Bald erreichen wir das Schneefeld. Mit 45° Steigung sieht es sehr Eindrucksvoll aus. Ein wenig klamm wird einen schon und nach dem man "Da geh ich niemals rauf" Gedanken verdrängt hat, steigen im Serpentinen auf. Ich bekomme den Pickel von Michael und gezeigt wie man im Notfall einen Sturz abbremst. Der Aufstieg macht Spaß und Bald erreichen wir das Kärpftor. Es zieht Nebel auf und Gewitter in einiger Entfernung. Wir wägen sorgfältig ab und beschließen dann abzubrechen. Der Abstieg geht wieder über ein Schneefeld das noch steiler zu seien scheint. Absteigen ist schwieriger. Man muß immer senkrecht gehen damit man den Schnee unter den Füßen komprimiert und festen Stand hat. Wer unerfahren ist wird Dank der Steigung immer dazu geneigt sein sich möglichst bergwärts zu neigen und somit sein Gewicht Richtung Tal zu lenken. Ein Fehler der zwangsläufig zum Sturz führt. Intuitiv versucht man mit den Händen zu Bremsen. In der Ersten Sekunde wurde ich unheimlich schnell meint Laurence. Dann bremse ich mit dem Pickel und komme nach kurzer Zeit zum Stehen. Nach insgesamt neun Stunden erreichen wir wieder Elm/Sportbahnen.


Matterhorn

Ausflug zum kleinen Matterhorn - 3883 m - Aug 2004

T2 3883 m 35°C

Zermatt ist eines der wunderschönen Bilderbuch-Touristen-Städchen. Beste Besuchszeit ist im Sommer - Juli oder August. Von hier aus kann man vielfältige Bergtouren unternehmen. Wer das zu anstrengend ist, aber mal einen fast 4000'der erleben möchte kann mit der Bergbahn auf das kleine Matterhorn fahren. Hier befindet man wir uns auf 3883 Meter, oder 12740 feet, und merken wie dünn die Luft ist. Ich muss mich langsam bewegen sonst wird mir schwindelig. Selbst wenn es im Tal 35° C ist - hier oben hat es Minusgrade - und Schnee.



Chaiserstock

Bergtour zum Chaiserstock - 2515 m - Juni 2003

T3 2515 m 2:45 h
Die Seilbahn fährt regelmässig wenn die 4 Plätze belegt sind. Die letzte fährt um 19:00 h. Das Retourticket kostet 13 CHF.

Von der Talstation Chäelberg führt eine kleine Kabinenseilbahn auf 1724 m nach Gischten. Von dort erreicht man nach 10 Minuten die bewirtschaftete Lidernen Berghütte des Schweizer Alpen Clubs. Der .... in näher der Hütte dient Kletterern als Übungsberg. Weiter gehe ich durch die grüne Berglandschaft. Nach einiger Zeit wird die Wegmarkierung undeutlich und ich muß darauf achten das ich mich nicht in die Schneefelder zwischen Fulen und Rossstock verlaufe. Der Weg führt ganz links steil nach oben. Jetzt wird die Landschaft alpin, Die Grünflächen verschwinden, und Steine und Geröllfelder dominieren den Weg. Der Chaiserstock gerät in mein Blickfeld und der Gipfel wirkt mit seien Steilwänden völlig unnahbar. Wenn man aber nach links geht erreicht man das Chaisertor und kann den Gipfel über den flachen Rücken bezwingen. Mithilfe eine fixen Drahtseilsicherung klettere ich über die Gratkante rechts und links geht es hunderte Meter abwärts - Tritt- und Schwindelsicherheit sind zwingend erforderlich. Dann wird noch ein Steilstück mit der installierten Kette bewältigt. Nun habe ich noch einige Kehren über einen normal begehbaren Weg zu bewältigen und hat dann habe ich das Gipfelkreuz nach 2:45 h erreicht.

Map of Switzerland
Matterhorn

Ausflug auf den Fronalpstock - 1904 m - Juli 2003

Die DSS Seilbahn fährt alle halbe Stunde bis 18:05 für 30 CHF die Hin- und Rückfahrt. Eine Letzte Bahn fährt um 19:05. Der letzte Sessellift fährt um 16:15 h von dem Fronalpstock.

T2 1903 m 0:55 h

Der Atem stockt wenn man an der Talstation Schlatti im Muotathal in die steilem Hänge blickt. 30 CHR kostet die Rückfahrkarte zum Fronalpstock. Mit 78% ist es eine der steilsten Schienenwege der Schweiz und der Welt. Die DSS (Drahtseilbahn Schwyz Stoss) ist eine ingenieurtechnische Spezialkonstruktion aus dem Jahre 1933 und man mag kaum glauben das die Bahn die einem fast senkrecht erscheinende Strecke bewältigen kann. Einmal oben im Ferien- und Skiort Stoos angelangt geht es weiter mit zwei Sesselliften zum Gipfel der Fronalpstock. Eine spektakulärer Ausblick aus der Himmelsperspektive hat man hier auf den Urner See. Nach dem ich alles gesehen habe verlasse ich die Horden von Turnschuhtouristen die sich mit letzter Kraft die 50 Meter zum Restaurant geschleppt haben. Talwärts Richtung Fuggerli erreiche nach 20 Minuten die den tiefsten Punkt. Nun folgt der Gegenanstieg auf den Huserstock, eine abschüssige Steilflanke über den mein Guidebook sagt, das man ihn niemals bei Nässe versuchen sollte. Recht hat es, man hat anders gute Chancen in der Tageszeitung mit einer der vielen Meldungen "Tourist ausgerutscht und 200 Meter gestürzt " berühmt zu werden. Sicher gibt es spektakuläre alpine Aufstiege, aber nasses Gras ist halt nicht ohne. Nach 30 Minuten erreicht ich den Gipfel des Huserstocks.

Klettern im Brauwald

Klettern am Eggstock/Brauntal - 2160 m - Juli 2003

T2 2160 m 35°C

Wir steigen durch den Wald die 600 Meter nach Braunwald auf. Nach dem Aufstieg präsentiert sich ein wunderschönes Landschaftspanorama. Braunfeld war früher in Kurort und ist heute eine Tourismusattraktion. Wir begegnen vielen, vor allem älteren, Spaziergängern mit Halb- und Turnschuhen die mit der Schienenbergbahn hier hochgekommen sind und das Restaurant als Ziel haben. Das Thermometer ist jenseits der 35 Grad Celsius - der bisher heißeste Tag - da hätte man eigentlich gleich umdrehen können. Wir beschließen dann auch den Sessellift zu dem Berggasthaus Gumen auf 1900 m zu nehmen. Wir rasten ausgiebig im Berggasthaus Gumen und messen selbst hier auf 1900 m noch 33 Grad Celsius , da hätte man eigentlich gleich umdrehen können. Hier kann man ein Kletterset und Helm ausleihen für das begehen der Klettersteige. Anita und Leif beabsichtigen hier im Klettergarten zu klettern und schleppen die ganze Ausrüstung mit. Wir steigen auf dem Gumengrat und zum Einstieg des Klettersteigs auf 2150 m. Es gibt einen Klettergarten - verschiedene Routen - und drei Klettersteige. Der Klettersteig ist mit Fixseilen, Eisentritten und Stäben ca alle 30 cm gesichert. Ich steige ohne Sicherung ca. 40 m senkrecht hoch und fühle mich durch die regelmäßigen Stufen sicher. Dann drehe ich um - nicht wegen der Hitze - aber ich komme wieder! Wir gehen noch am Fuße des Leiteregg am Fixseil und finden Kletterrouten. Da aber nichts passendes dabei ist kehren wir um, rasten noch einmal im Restaurant und fahren ins Tal. Ein ältere Dame zeigt uns ihr Thermometer: 45 Grad Celsius - allerdings in der Sonne - aber wir sind ja schon umgekehrt.

Engelberg-Trübsee

Engelberg-Titlis - 3020 m

2004, 2010, 2013

T2 2207 m 3:15 h 950 m

Engelberg ist eines der romantischen Bergtourismous-dörfer der Schweiz. Es liegt auf 1000m bietet etwas für Winter und Sommersport. Am Ende des Tals liegt der ganzjährige offne fünf Sterne Campingplatz und Sporthotel Eienwäldli mit klassischem schweizer Flair. Hier fühlt man sich wohl und Abends kann man gegen ein Endgeld in der Wellnessanlage und am Pool relaxen. Von hier kann man Sommer wie Winter atemberaubenden Bergwelt Engelbergs erkunden. Die Titlis Bergbahn geht zum Trübsee und weiter Klein-Titlis. Die Retourfahrt auf den 3028 Meter hohen Klein-Titlis kostet 92 CHF und ist ehr etwas für "Around the world in 14 days" Touristen. Vergleichsweise günstig ist, mit 32 CHF, die Retourfahrt zum Trübsee wo man wander kann. Wir fangen aber recht weit unten and und fahren bis zur 1262 m hoch gelegenen Geschnalp und wander die 738 Höhenmeter den beschilderten Bergwanderweg. Man fragt sich wie man die Steilwand wohl hoch kraxeln kann aber erstaunlicherweise machen die Pfade immer einige Windungen die eine dann ohne Kletterei am Trübsee ankommen lassen. Von hier geht es über die Ebene weiter zum Wanderweg zum Jochpass. Die Vegtation wird immer weniger und die Lanschaft wird eher felsig. Zurück am Trübsee angekommen kehren wir im Bergrestaurant ein und gönnen uns ein Bier bevor wir mit der Bergbahn nach Engelberg herunter fahren.

Appenzell, Seealpsee und Schäfler

Appenzell-Seeaplsee Juni 2004

T1 1141 m (Seealpsee-Restaurant) 2:50 h 265 m

Es ist eine einfache Wanderung mit nur 265 Höhenmeter die wir vom Parkplatz Wasserauen 876 m aus starten. Vorbei an der Milchtrinkhalle Aueli sind wir nach ca. 50 Minuten am Seealpsee. Hier genießen wir die schöne Aussicht auf den türkis blauen See bei einer Brotzeit im Restaurant. Appenzell ist eines dieser malerischen auf Tourismus ausgerichteten Dörfer mit Sinn für Tradition. Hier ist die Zeit stehengeblieben. Allgegenwärtig ist der Käse für den Appenzell ja berühmt ist. Besonders beeindruckend finde ich die vielen historischen Häuser mit wunderschöner Fassadenmalerei.

Wasserauen-Seeaplsee-Schäfler Juni 2012

T3 1914 m 5:17 h 1246 m 666 m 11.17 km

Ab dem Seealpsee ist der Aufstieg deutlich anstrengender. Wie erreichen den 1595 m hoch liegen Altenalp wo wir auf eine Schulklasse treffen. Danach geht es steile Passagen herauf, die teilweise mit Stahlseilen gesichert. Schliesslich erreichen Schäfler Hier oben gibt es noch einige Schneefelder und man kann the Bergstation des Säntis erkennen. Wir kehren in Berggasthaus Schäfler ein.

Pizol Banner

Pizol das ist der Gifel - 2505 m

August 2003, September 2010 und September 2013

T2 2505 m (Schwarzplangg). 5:00 h 570 m 918 m
Mit Kabinen- und zwei Sesselliften (Retour 34 CHF) zur Pizolhütte fahren den Wegweisern der 5-Seen-Wanderung folgen und ab Gaffia wieder mit einem Sessellift und den Kabinenlift zur Talstation. Die letzte Bahn von der Pizolhütte um 16:45 h und von Gaffia um 17:00.

Eines schönen Sommertages nehme ich von der Talstation in Wang den Kabinenlift und zwei Sessellifte zur Pizolhütte. Hier auf 2209 m ist es nicht mehr 36 Grad wie im Tal sondern angenehm kühl. Von hier geht es auf 2493 m zum Wildseeluggen. Hier hat man eine wunderbare Aussicht auf den Wildsee und 2844 Meter hohen Pizol. Die meisten Touristen drehen hier am Turnschuh-Verboten-Schild um. Trotzdem gleicht die einfache Tour einer Volkswanderung. 158 Höhenmeter steigen wir nun ab zum ebenfalls in türkis schimmernden Schottensee. Zum Gegenanstieg auf dem Schwarzplangg sind 170 m zu bewältigen was mit 2505 m auch der höchste Punkt der Wanderung ist. Nun folgt der letzte Gegenanstieg auf dem Baseggla und dann geht es talwärts bis zum Gaffia wo ich wieder den Lift besteige. Das einzigartige Panorama und die türkis schimmernden Seen machen diese Tour zu einer der schönsten in der Schweiz.

Schweizer Wanderwege

Die Schweiz verfügt über ein Netz von einheitlich markierten Wanderwegen von einer Länge von insgesamt 62'000 km, davon 14'000 km Hartbelag und 21'000 km Bergwege.

Die Dritte Dimension

Warning .. ist gefährlich. So berichtet der Tagesanzeiger 1): Ein 56-jähriger Engländer, den wir zuoberst auf 4327 Metern noch gesehen hatten, stürzte später beim Abstieg auf dem steilen und felsigen Wanderweg (!) zwischen Mischabelhütte und Saas-Fee in den Tod. Besonders körperlich fitte Flachlandtouristen unterschätzen oft die Gefahr. Wer auf einen Waldweg ausrutscht steht meist wieder auf und geht weiter. In der steilen Bergwelt ist ausrutschen oft mit eine Sturz von vielen Metern verbunden und daher tödlich. Im Flachland ist das Wetter einfach vorhersagbar aber in den Bergen kann es sehr schnell wechseln. In einem Tal scheint die Sonne im nächsten regnet es. In der Höhe ist es kalt. Es mag im Tal 35°C sein auf 1800 Meter hat es vielleicht noch 25 °C und auf 3000 m liegt Schnee. Gewitter sind in den Bergen extrem heftig. Viele Wege sind gut bezeichnet aber es ist trotzdem einfach die Orientierung zu verlieren und sich zu verlaufen. Wo kein Weg markiert ist ist das Gelände in der Regel unpassierbar - sonst wäre dort ein Weg. Daher darf man niemals Abkürzungen nehmen.

Wanderwege

Wanderweg Wanderweg Wanderwege stellen keine besonderen Anforderungen. Steile Passagen werden mit Stufen überwunden und Absturzstellen werden mit Geländern gesichert. Markiert werden Wanderwege durch gelbe Wegweiser, gelbe Richtungspfeile und gelbe Rhomben. Typischerweise where ebende Waldwerge und Wanderwerge in Hochebenen. Ein Wanderweg endet immer an einem Bahnhof so das An- und Abreise mir dem ÖV einfach zu organisieren ist.

Bergwanderwege

Bergwanderweg Bergwanderweg Bergwanderwege sind überwiegend steil und schmal und teilweise exponiert, besonders schwierige Passagen sind aber mit Seilen oder Ketten gesichert. Feste Schuhe mit griffiger Sohle, der Witterung entsprechende Ausrüstung und das Mitführen topografischer Karten werden vorausgesetzt. Markiert werden Bergwanderwege durch gelbe Wegweiser mit weiss-rot-weisser Spitze, weiss-rot-weisse Richtungspfeile und weiss-rot-weisse Farbstriche.

Alpinwanderwege

Alpinwanderweg Alpinwanderweg Alpinwanderwege führen teilweise durch wegloses Gelände, über Schneefelder und Geröllhalden und können auch kurze Kletterstellen enthalten. Bauliche Vorkehrungen und Sicherungen können nicht erwartet werden. Zusätzlich zur Ausrüstung für Bergwanderwege werden Höhenmesser und Kompass, für Gletscherüberquerungen Seil und Pickel vorausgesetzt. Routenführerliteratur wird empfohlen. Markiert werden Alpinwanderwege durch blaue Wegweiser mit weiss-blau-weisser Spitze, weiss-blau-weisse Richtungspfeile und weiss-blau-weisse Farbstriche.

Die SAC Trekking Schwierigkeitsskala

Die folgende Schwierigkeitsskala vom SAC definiert und ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Tourenvorbereitung. Die SAC-Berg- und Alpinwanderskala dient der Bewertung von Bergwanderwegen. Sie ist in sechs verschiedene Grade eingeteilt: T1 (leichteste) bis T6 (schwierigste) wobei "T" für "Trekking" steht.
Grad Weg/Gelände/Anforderungen Beispiel
T1
Wandern
Weg gut gebahnt. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalen Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden.
Markierung: gelb.
Anforderungen: Keine, auch mit Turnschuhen und Kinderwagen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne Karte möglich.
Wanderweg
T2
Bergwandern
Bergwandern auf durchgehendem einfach zu folgendem Weg ohne beängstigende Stellen. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen. Durchgehende Markierung.
Markierung: weiss-rot-weiss. Anforderungen: Etwas Trittsicherheit. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen.
Wanderweg
T3
anspruchsvolles Bergwandern
Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen.
Markierung: weiss-rot-weiss. Anforderungen: Gute Trittsicherheit. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung.
Alpinwanderweg
T4
Alpinwandern
Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen.
Markierung: weiss-blau-weiss. Anforderung:Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden.
Alpinwanderweg
T5
anspruchsvolles Alpinwandern
Oft weglos. Einzelne einfache Kletterstellen. Exponiert, anspruchsvolles Gelände, steile Schrofen. Apere Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr.
Markierung: weiss-blau-weiss.
Anforderung::Bergschuhe. Sichere Geländebeurteilung und sehr gutes Orientierungsvermögen. Gute Alpinerfahrung im hochalpinen Gelände. Elementare Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil.
Alpinwanderweg
T6
schwieriges Alpinwandern
Meist weglos. Kletterstellen bis II. Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Apere Gletscher mit erhöhter Ausrutschgefahr.
Meist nicht markiert.
Ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechischen Hilfsmitteln.

Tipps

Weil die Bergwelt für unerfahrene Wander gefährlich ist hat der SAC oberstehende Klassifizierung erstellt.
  • Nehmen Sie immer eine Regenjacke und ein warmes Kleidungsstück mit - auch bei 35°C im Tal. Das Wetter kann schnell wechseln
  • Ab Klassifikation T3 ist Wander- oder Bergschuh von nötig. Turnschuhe - auch Markenturnschuhe - bieten bieten im steinigen Gelände nicht den nötigen halt und Rutschfestigkeit.
  • Planen Sie Ihre Route so das sie mindestens zwei Stunden vor Dunkelheit am Ziel sind um genügend Reserve für unvorhergesehenes zu haben. Fragen Sie noch and der Talstation der Bergbahn noch mal nach ob the Tour machbar ist.
  • Planen Sie Ihre Route so das sie Mindestens eine Stunde vor der letzten Talfahrt die Bergbahn erreichen. Ansonsten müssen sie ins Tal absteigen und aus Ihrer zwei stündigen Wanderung wird z.B. eine siebenstündige Strapaze. Erkundigen sie sich bei Tourbeginn nach der letzten Talfahrt. Diese findet oft schon um 16:00 statt.
  • Vergewissern Sie sich an Wegweisern immer wieder das sie auf dem richtigen Weg sind. Kehren sie zum letzten Wegweiser um wenn sie nicht sicher sind.
  • Erkundigen Sie sich nach dem Wetter und planen Sie Ihre Tour danach. Internationale Wetterdienste (z.B. weather.com, yahoo.com) haben kein gültiges Wettermodel für die Bergwelt. Der offizielle Wetterbericht gibt es über Meteo Schweiz und bei Search.ch gibt es u.a. ein akkurates Wetterradar. Bei Regen sind viele Wege gefährlich.
  • Nehmen sie ausreichend Verpflegung und Getränke mit. Für eine Tages tour reicht keine 0.5 Liter-Flasche. Wasser and Bergquellten ist oft trinkbar.
Bern Old Town

Die Hauptstadt Bern - August 2004

Bern ist mit dem 1894-1902 erbauten Bundeshaus nicht nur Hauptstadt der Schweiz sonder auch eine charmante historische Stadt mit kunstreichen Straßenzügen. Wir geniessen die friedliche Stille in dem mittelalterlichen Strassenzügen. Eingebettet liegt sie zwischen Bergen auf der Aare-Halbinsel welche natürlichen Schutz von drei Seiten bietet. Auf der vierten Seite wurde eine Mauer und ein Wehrturm errichtet. 1191 gründet Herzog Berchtold V. von Zähringen die Stadt Bern. Bei einer Jagd soll Berchtold befohlen haben, die neue Siedlung nach dem ersten Tier zu benennen, das erlegt würde. So kam Bern zu seinem Bären, an die noch heute der kreisrunde Bärengraben erinnert in dem zottigen Gesellen seit seit 1857 hier gehalten werden. Heute bewohnen insgesamt zwei Pyrenäen-Braunbären, Pedro und Tana, die Anlage. Auch an dieser Attraktion führt uns unser Rundgang vorbei. 1405 brannte der grösste Teil der Stadt mit ihren Holzhäusern ab, die Stadtoberen verordneten daraufhin den Wiederaufbau aus Stein, seitdem prägt das Graugrün des Sandsteins das Berner Stadtbild. Nun führt uns unser Rundgang zur 1530 gebauten Turmuhr, die die Funktion der Hauptuhr der Stadt hatte. Von dort aus wurden die Wegstunden gemessen, welche auf den Stundensteinen der Kantonsstrassen vermerkt sind. Beim Tordurchgang sind Längenmasse, früher Elle und Klafter, heute Meter und Doppelmeter als Masse zur öffentlichen Kontrolle angebracht.

Matterhorn

Zweimal Matterhorn - 3415 m - August 2003

T2 3415 m (Oberrothorn) 5:00 h 1200 m 1200 m 36°C

Eigentlich ist das Matterhorn allgegenwärtig auf unserer Tour. Am Leisee und am Stellisee spiegelt es sich besonders schön in den Bergseen - wären da die Müllmänner nicht. Aber später mehr dazu. Mit ein paar Kollegen und Freunden beschließen wir die Tour zum Matterhorn - oder besser Oberrothorn (3415 m) gegenüber des Matterhorns. Bei Leif wächst die Faszination von einer Bergtour zum Rimpfischhorn (4199 m). Freitag Nachmittag besteigen wir den Zug Richtung Zermatt. Wir übernachten dann im Matterhorn Hostel. Am nächsten morgen laufen Tobias und Leif von Zermatt aus zur Fluealp. Wir nehmen die Metro Alpine die die uns in wenigen Minuten nach Sunnegga, der Bergstation, bringt. Unweit der Bergstation liegt der reizvolle Leisee, eine der Highlights am Wege. Bei warmen und sonnigen Wetter, blauen Himmel spiegelt sich das Matterhorn prächtig im See. Von hier folgen wir den fast ebenen Weg bist zum Grindijsee, wo wir wieder auf Tobias und Leif treffen. Nach kurzer Steigung erreichen wir den Stellisee. In ersten Moment denke ich an Soldaten um den See, aber es sind Müllmänner. Hunderte von menschengroßen Müllmännern die aus altem Coladosen und desgleichen zusammen gezimmert wurden. Sachen gibts denke ich - die sind wohl aus dem Müll der hier mal umherlag fabriziert worden. Mitnichten, so schlimm sind heute Touristen nicht mehr. Die sind das Werk eins Aktionskünstlers und diese scheußliche Wanderausstellung auch schon, unter anderem, auf der chinesischen Mauer. Sachen die es besser nicht geben sollte! Nun sind es noch ein paar Schritte bis zur Flueapl wo wir einen gut Teil unseres Gepäcks stationieren und erst einmal gut speisen. Von der Fluealp geht es in westlicher Richtung weiter. Das Fuggji auf 2981 m ist die Einsattelung zwischen Rothorn und Oberrothorn. Die seile Westflanke sieht beeindruckend steil aus. Wir nehmen dann auch den gut angelegten Steig auf der Südflanke bis zum Gipfel auf 3415 m. nach unter zwei Stunden haben wir den Gipfel erreicht. Jetzt haben wir uns eine lange Rast verdient, obwohl der Anstieg nicht wirklich steil war. Aber alle Mühen werden durch ein großartiges Panorama belohnt. In einer Stunde steigen wir ab, da wir viel Abkürzungen nehmen. Wir quartieren uns in der der Fluealphütte ein wo wir reserviert hatten. Zum Abendessen gibt es Spagetti.


Grüsse aus der Schweiz
Andreas

  • Das Bett im Matterhorn Hostel kostet 29 CHF + 7 CHF fürs Frühstück im Sechspersonen Schlafraum.
  • Das Bett auf der Fluealp kostet kostet 67 CHF inklusive Abendessen und fürs Frühstück im Mehrpersonen Schlafraum. Reservation unter Telefon: +41-27-....... Offen 1.7.-30.9.

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1): Tagesanzeiger Ein Wunder, dass es nicht häufiger Bergtote gibt Von Natascha Knecht, 11. Juli 2012
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