De Provence à Côte d'Azuz mit dem Wohnmobil

De Provence à Côte d'Azuz mit dem Wohnmobil

Anreise Juli 2015

153 km Freitag, 03. Juli 2015 09:31:00 h - Gervans 11:32:00 h - Pradons 32°C

Seit unserer letzten Wohnmobilreise nach Frankreich sind schon einige Jahre vergangen. So sind auch die Mauthäuschen nicht mehr mit Personal besetzt was zu einiger Verwirrung beiträgt. Das Karten symbol bedeutet etwa nicht das man mit Kreditkare bezahlen kann und das t-Symbol heisst nicht so etwas Tele-Pay wie in Italien. Wir stellen uns erst mal falsch an und klingeln dann und dürfen bar im Briefkasten bezahlen. Man muss sich am grünen Pfeil anstellen. Das Navi schickt uns auch erst mal durch Lyon statt auf die Transitstrecke. Um 0.30 kommen wir auf dem Stellplatz im Zentrum Gervans, südlich von Valance an. Wir haben Glück, einer der vier Stellplätze ist noch frei. Am nächsten morgen um 7:30 gehen ich Richtung Kirchturm und suche ich in dem Dorf eine Bäckerei. Aber Geschäfte gibt es, hier scheint es, nicht aber schliesslich werde ich doch noch fündig. Zu grosse Stecken möchte ich nicht bewältigen - schliesslich haben wir Ferien. So fahren wire heute 153 km Richtung Südwesten nach Pradons in der Ardèche. Das Camping de Laborie kenne ich schon von früher. Auch erkennt man mich wieder - nach 8 Jahren.

Panorame Route Ardèche

176 km Samstag, 04. Juli 2015 10:45:00 h Pradons 16:45:00 h Apt 31°C

Am Morgen geht es weiter. Wir schlängeln und die Touristenroute D290 entlang - mit phantastischen Panorama auf die Ardèche. Hier gibt es ein Campingplatz neben den Anderen denn die Gegend ist bekannt bei Kajakfahrern. Am berühmten Pont d'Arc halten wir und bewundern die Kajakfahrer und die schöne Natur. Es gibt noch verschiedene andere Aussichtsbalkone von denen man eine wunderbaren Blick auf die Ardèche hat. Ziel von heute ist das Camping Apt in der westlichen Provence. Wir halten noch einmal bei einem Super-U Markt und erreichen den Camping Le Luberon um 16:30. Hier bleiben wir zwei Tage. Am Sonntag machen einen Fahrradausflug nach Apt.

Die Lavendelroute der Provence

87 km Montag, 06. Juli 2015 10:30:00 h Apt 15:30:00 h Sainte-Coix-du-Verdon 38°C

Heute wollen wir zu den Stellplatz mit dem sagenhaften Ausblick auf den Stausee in Sainte Croix du Verdon. Entlang der D900 geht es Richtung Osten. Die Hitzewelle hält an und wir haben es 32 ºC. Wir halten zwei mal und kaufen frisches Gemüse und Obst and den Ständen an der Strasse. Heute gebt es 3 Melonen für 2 EUR. Eine Hyper-U Markt finden wir auch noch in Manosque. Jetzt geht es die D6 Richtung Lac de Sainte-Coix die auch als Lavendel Route bekannt ist. Und in der Tat - einige Kilometer vor Valensole beginnen die Lavendelfelder. Sagenhaft die violetten Felder, eines neben dem andern, soweit das Auge reicht. Bio Lavendel, Lavender und Lavandin und natürlich die Lavendelshops wo die entsprechenden Produkte verkauft werden.
Nun schängeln wir uns die Strässchen runter zum Stausee, ignorieren mehrmals das Navi, das und die unmöglichsten Abkürzungen schicken will. Aber werden wir uns auf den beliebten Stellplatz um 15:00 noch ein Platz bekommen? Schliesslich ist es Anfang Juli und Feriensaison. Als wir ankommen ist der Platz fast leer. Nur fünf Wohnmobile stehen dort. Wir bekommen einen Platz mit sagenhaften Ausblick zum See. Neben uns stehen später dann noch 2 schottische Wohnmobile. Wir unterhalten uns mit den Reisenden, besichtigen das Dorf. Wie schon vor acht Jahren kommt auch wieder die Gendarmerie vorbei spricht jeden an und verteilt ein Pamphlet mit "Sicherheitshinweisen". Wir bekommen eines in deutsch. Lassen keine Wertgegenstände, Dokumente, Jacken, Kameras im Auto steht das zu lesen. Das wirk ein wenig grotesk, denn in einem Wohnmobil hat man zwangsläufig alles dabei.

Saint-Tropez

86 km 13:30:00 h 15:30:00 h 38°C

Wir starten gegen 13:00 Richtung Côte d'Azur. Über kurvige Landstrassen geht es via Dragiugnan zum Golfe de Sainte-Tropez. Uns ist klar das man an den schmalen Küstenstrassen bei Sainte-Tropez kaum vorankommt und wir wollen uns auch sicher nicht einen Besuch von Staint-Tropez mit den Wohnmobil antun. Daher ist das Ziel das Camping Les Mures in Staine-Maxime. Von dort aus werden wir dann Fahrradtouren unternehmen. Einen ersten Eindruck von der Verkehrssituation bekommen wir 5.7 km vor Sainte-Maxime. Denn hier ist erstmal Schluss. Es geht mehr stehend als fahren voran. Und schliesslich kommen wir nach ca 50 min dann doch noch im Camping an. Für die Strecke hat das Navi 9:10 Minuten berechnet, was schon 37 km/h entspräche. Wenn irgendwas passiert gibt es halt mangels Ausweichrouten sofort Stau. Am nächsten Tag gegen 11:00 machen wir uns bei 34ºC mit dem Fahrrad auf nach Staint-Tropez. Die 10.2 km lange Fahrradstrecke ist gut beschildert man braucht nur der Markierung zu folgen. Schliesslich kommen wir am Hafen von Saint Tropez an schliessen unsere Fahrräder gut ab und unternehmen die Besichtigung der Stadt zu Fuss. Am Hafen stehen allerlei imposante Jachten. Wir gehen am Kai entlang und je näher man zum Zentrum kommt desto grösser werden die Jachten. Ich möchte mit nicht ausmalen was der Unterhalt so einer Jacht kostet. Die Altstadt von Saint Tropez besteht aus bunten gelb-orange-rot gehaltenen mediterranen Häusern und die entsprechenden Souvenirshops und Restaurants fehlen auch nicht. Es ist sehr entspannend und wir Treffen auch noch aus die durch Louis Defunes bekannten Gebäude der Gendarmerie Nationale die sich gerade im Umbau zu einem Louis Defunes Museum befinden.

Monaco

Samstag morgen sind die für ihren permanenten Stau so berühmten Küsten Strassen bei Saint Torpez erstaunlich leer. Wir Kommen zügig voran und erreichen für einen letzten Einkauf in Frankreich unser Cafourre. Dann fahren wir gen Osten auf der ??? Autobahn Richtung Monaco Alle paar Kilometer werden wir von einem einarmige Banditen gestoppt der gerne seinen Obolus haben möchte. Man nennt das hier Maut oder Peage. Die Steueroase Monaco Einen Parkplatz für unser Wohnmobil ist in Monaco nicht zu bekommen schreibt unser Reiseführer. So kreuzen wir durch die Stadt und besichtigen Monaco per Auto und wollen schon weiter. Doch da können wir noch einen Parkplatz am Hafen ergattern. Hier stehen fast nur Touristen manche auch mutig in zweiter Reihe. Bis 14:00 dürfen wir hier bleiben also gut 1 1/4 Stunde. Interessantes gibt es hier nicht zu sehen, das Casino ist angeblich 11 Laufminuten weg. Vielleicht wäre es besser wenn wir unsere Fahrräder genutzt hätten. Monaco ist eigentlich mehr vertikal als horizontal gebaut, fast wie ein römisches Amphitheater. Im Zentrum der Hafen mit den imposanten Yachten der High-Socity. Darum Hotels und touristische Einrichtungen. Am Hang dicht an dicht Hochhäuser, teilweise mit Pool auf dem Dach. Das ganze wird von einer Einbahnstrasse durchzogen auf der man erstaunlich gut voran kommt.

Viele Grüsse von der Côte d'Azur.
Andreas und Ha



Last $Revision: 1.25 $ - $Date: 2015/07/18 21:15:55 $
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